Unterwegs im Zwischenland

2 07 2011

Süßes Kopfüber

Kopfüber seh ich die Welt

Umgekehrt ist sie so schal

Bin verloren im tiefen Ozean

Glaub nicht daran, glaub nicht daran!

Die Dinge sind falsch und zugleich so richtig

Wir haben die Wahl, endlose Qual

Ob ich  richtig liege ist die Frage

Ich nehme es an!

Ein viertel Vernunft, der Rest ist Sahne;

Süßigkeiten, die die Welt vereinen

Lass es dir schmecken

Kopfüber schmecken sie besser!

Rot

Rot im Rauch, du bist gut zu erkennen

Schaust gut aus, verrenn dich nicht!

Halt dich frisch, oh, du weißt es ja!

Warum genierst du dich, warum für dich Sorge tragen?

Hätte mir ein Lächeln gewünscht

Bin ein Findelkind, so wie du!

Mach mich schick, so wie du!

Offensichtlich hast du deinen Taktstock verloren.

Komplimente sind wie Salzstreuer

Ich glaubte, du wärst ungesalzen

Wollte dir Gutes tun

Hab’s vertan, du warst nicht bereit.

Genier dich nicht,

Der Lippenstift tut MIR gut.

40

Du sitzt dort neben an, Ich in vierzig Jahren

Du gefällst mir auf den ersten Blick

So traurig und schön

So verzweifelt und gut

Jetzt weiß ich ein wenig mehr darüber

Aus welchem Grund ich mich hasse!

Heureka

Immersatt und niemals erfüllt

Mal so mal so, was ich mir nicht alles wünsche!

Alles und sofort, welch Illusion

Lass mir Zeit, ihr könnt mich mal!

Von euch zu gehen bedeutet Freiheit und Schmerz

Welcher Verlust, ihr habt ihn mir auferlegt

Welche Bürde, ich mach mich frei!

Endgültig muss ich zu mir stehen!

Aus und vorbei mit der Tradition

Enttäuschung ist eure Lüge

Ich enttäusche mich selbst, wenn ich eurer Lüge folge!

Heureka!

Falsches Lachen

Freu mich, wenn du lachst, keine Frage

Dahinter verbirgt sich eine unsterbliche Macht

Dein Lachen ist trotzdem hässlich, weil es in mir kracht

Ich verachte dich und hab eigentlich keinen Grund.

Der Schlund ist tief, deine Seele verkorkst

Du kannst nichts dafür

Ach, lach mir was vor!

Visionen

Vergiss nicht die Möglichkeit

Ohne sie wirst du sterben

Kümmerlich von Tag zu Tag

Sie besteht, glaube daran!

Koste die Träume und genieße fortan

Spontane Flausen sind Märchen

Es geht nicht zu Ende

So lange  du es nicht wirklich willst!

Haar

Voller Neid bin ich

Du streichelst ihr Haar

Was würde ich geben für Beinah

Du lässt sie im Stich, es bleibt mehr übrig für mich!

Lass sie einfach gehen

Meine Arme sind bereits gespreizt

Ich vergöttere ihr Haar

Und Du hast es nicht einmal bemerkt!

Du hast sie nicht verdient,

Das weiß ich

Fehler kommen vor, ganz klar

Nicht in Ihrem Haar!

Der Lebenswind

Stolz tanze ich im Wind

Der Nacken ist zum Küssen da.

Die verbleibende Zeit eilt geschwind,

Ja, hier und dort, ich trage mich selbst.

Wofür die Segel setzen, erfreu mich am Leben

Schwebend, doch mit beiden Beinen auf dem Boden

Im Geringschätzen steckt der Teufel

Im Selbstverständlichen der Tod.

Allenfalls führe ich mich fort

Alles vergessen, doch nicht mich Selbst.

Die wertvolle Kost ist in dir, an dir, um dich!

Irgend jemand muss ja dafür Sorge tragen!

Der Wind.


Aktionen

Information

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s




Follow

Get every new post delivered to your Inbox.